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29.01.2012

Windenergie vs. Solarstrom - Kontroverse spitzt sich zu


Kategorie: General
Erstellt von: Marendt
Windenergie vs. Solarenergie

Zunehmend erkennen wir eine Kontroverse zwischen der Windenergie und der Solarenergie . Seit Neustem reduziert und konzentriert sich dieser Konflikt auf die öffentliche, d. h. staatliche Förderung auf Kosten der Verbraucher. Die Fragen nach der Ökobilanz und Effektivität geraten in den Hintergrund. Rösler gegen Röttler, dieser Streit beherrscht die Medien. Unbestritten ist, dass die Solarenergie die Hälfte aller Fördermittel verbraucht, aber nur einen Anteil von 3 % an der Gesamtenergieerzeugung hat. Zulässig ist demnach der Schluss, dass allein die Attraktivität der staatlichen Förderung über 20 Jahre nach der investiven Förderung die Installation von Solaranlagen zur Stromerzeugung so begehrt macht.  Riesiger Flächenverbrauch durch Solarparks (s. u.), stark umweltbelastende Produktionstechniken, begrenzter Wirkungsgrad (vor allem in Norddeutschland), Verschandelung von Landschaften und Gebäuden werden mit wenig Widerspruch hingenommen, während die Errichtung von Windparks und Installation von Einzelanlagen heftige Proteste bis hin zu gesellschaftlichen Zerwürfnissen auslöst.

In  der Diskussion stehen (nur) beispielhaft diese Planungen bzw. Entwicklungen:

Solarpark in Barderup/Schafflund mit ca. 50 ha;
Solarpark Flugplatz Eggebek mit ca. 160 ha;
Solarpark Finowfurt mit ca. 260 ha;
Solarzentrum Idstedt mit ca. 13 ha


usw. usw. …

Der Run auf die enormen Fördermittel für Solarenergie  hat z. T. skurille und absurde Züge angenommen. Merkwürdige Landwirtschaftshallen „schmücken“ seit Kurzem unsere Landschaft und innerstädtische Dachflächen mutieren von rot zu schwarz. Und der Verbraucher schweigt dazu! Dabei ist er es, der die Zeche bezahlt und somit Anspruch darauf hätte, dass sein Geld effektiv und mit nachhaltigem Erfolg eingesetzt wird. Das geschieht bei Solarenergie nachweislich nicht!

Wir erinnern uns:


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... das hiesse: für die oben beispielhaft genannte Gesamtfläche von 483 ha könnten alternativ 24 Windräder aufgestellt werden, die de gleiche Energiemenge produzieren würden!

Die Diskussion um die Kürzung der üppigen Solarförderung nimmt ebenfalls absurde Züge an. Der internationale Wettbewerb um die Herstellung der Anlagen hat zu ersten dramatischen Pleiten der heimischen Industrie geführt. Kürzung der Staatsförderung wird mit dem Verlust von Arbeitsplätzen bedroht, so dass plötzlich ein sozialer Gesichtspunkt, nämlich Arbeitsbeschaffung bzw. –erhaltung in den Mittelpunkt rückt. Diese Entwicklung beweist, dass die Vernunft hinter den energiewirtschaftlichen Notwendigkeitenzurück geblieben  ist. Gut gedacht wurde schlecht getan! Es wird höchste Zeit, dass sich Energiepolitik und Energiewirtschaft auf die Effizienz und Finanzierbarkeit regenerativer Energien konzentrieren. Für den Norden gilt die einfache Formel: Der Wind weht fast immer, auch nachts, während die Sonne –wenn sie  scheint- uns nur wenige Stunden am Tage beglückt.
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Einige Bilder:
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Auch wenn es sich um die oben gezeigten Flächen um stillgelegte Flugplätze handelt, gäbe es bessere Möglichkeiten der Landschaftserneuerung unterhalb von Windrädern. Auch eine ergänzende wirtschaftliche Ausnutzung der Flächen wäre denkbar.