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Neues aus Port Olpenitz am 9. 1. 12

Dazu angemerkt:
Der ehemalige Geschäftsführer der Port Olpenitz GmbH, Jaska Harm, erwägt seinen Rückzug aus der Port Olpenitz GmbH. Das überrascht wenig, da das Insolvenzverfahren über das Vermögen (lt. Mitteilung des Insolvenzverwalters Schulden in Höhe von 27 Mio. EURO) dieser Gesellschaft eröffnet und damit die verzweifelte Suche nach neuen (?) Investoren gestartet wurde. Das o. a. Presseinterview erweckt aber keinesfalls den Eindruck, dass das Scheitern des Großprojektes Olpenitz die "Unternehmungslust" von Jaska Harm geschmälert oder gar gebrochen hätte. Jaska Harm: "Wenn wir uns nicht mehr mit 120 % in Port Olpenitz zu engagieren brauchen, können wir wieder mehr in anderen Städten bewegen". Wie über diese Aussagen wohl seine "alten Jubelfreunde" in Kappelns Politik und Gesellschaft denken werden? Künftig wird man hoffentlich sehr viel vorsichtiger sein, den "roten Teppich" am Rathaus auszurollen. Der Bebauungsplan Nr. 65 "Port Olpenitz" wird in der jüngeren Kappelner Stadtgeschichte einen unrühmlichen Platz an vorderster Stelle einnehmen, egal wann und wie letztendlich das Projekt abgeschlossen wird. Mindestens so lange wie die letzte Rechnung nicht bezahlt worden ist, wird die peinliche politische und wirtschaftliche "Olpenitz-Pleite" im Zentrum politischer und gesellschaftlicher Diskussionen bleiben mit berechtigten Bewertungen der Verantwortlichkeiten der entscheidenden Kommunalpolitik.