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20.09.2011
Piraten-Partei
Kategorie: General
Erstellt von: Marendt

Frischer Wind in der Politik?
Der Wahlerfolg der "Piraten" in Berlin ist in der Tat erstaunlich. Auf Anhieb 8,9 % der Wählerstimmen, dies allerdings bei einer kümmerlichen und blamablen Wahlbeteiligung von 60 %! Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Internetpartei in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein behaupten wird. Auf jeden Fall tut es der modernen Demokratie gut, wenn mehr Meinungsvielfalt und neuer Schwung in den Ideen Einzug halten in die starren und formalistisch geprägten Konturen der etablierten und "langweiligen" Parteien (CDU, SPD, FDP, SSW, GRÜNE)). Wir werden sehen, ob das Programm der "Piraten" für Schleswig-Holstein ergiebiger und fundierter sein wird als ihr Programm in der Bundeshauptstadt. Das ließ dort doch Vieles zu wünschen übrig und zeugte zu sehr von mangelnden Kenntnissen der sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenhänge. Allein das Internet wird nicht reichen.
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Auch in Kappeln hat sich zur vergangenen Kommunalwahl Ähnliches abgespielt. Die parteiunabhängige Liberale Wählergemeinschaft errang vier Wochen nach ihrer Gründung drei Sitze in der Stadtvertretung mit 13,8 % der Wählerstimmen. Hier zeigt sich eine Entwicklung, die hoffentlich auch in der Zukunft Bestand haben wird. Kleinere, unabhängige Wählergruppen sind angesichts der beständigen, verheerenden Wahlenthaltung (40 - 50 %) eine geeignete Antwort, insbesondere für die jungen Wählerinnen und Wähler. Wenn z. Z. auch Mehrheiten in den Parlamenten allein nicht zu erreichen sind, so tragen ihre Vertreter zu einer neuen Gesprächs- und Streitkultur und transparenten Darstellung der Politik bei. Sie sind das geeignete Mittel gegen "eine Politik von oben", gegen das "Durchregieren".
Auch in Kappeln hat sich zur vergangenen Kommunalwahl Ähnliches abgespielt. Die parteiunabhängige Liberale Wählergemeinschaft errang vier Wochen nach ihrer Gründung drei Sitze in der Stadtvertretung mit 13,8 % der Wählerstimmen. Hier zeigt sich eine Entwicklung, die hoffentlich auch in der Zukunft Bestand haben wird. Kleinere, unabhängige Wählergruppen sind angesichts der beständigen, verheerenden Wahlenthaltung (40 - 50 %) eine geeignete Antwort, insbesondere für die jungen Wählerinnen und Wähler. Wenn z. Z. auch Mehrheiten in den Parlamenten allein nicht zu erreichen sind, so tragen ihre Vertreter zu einer neuen Gesprächs- und Streitkultur und transparenten Darstellung der Politik bei. Sie sind das geeignete Mittel gegen "eine Politik von oben", gegen das "Durchregieren".
Kappeln, 20. 9. 2011
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