Startseite
Großparteien? Nein danke! Meinungsvielfalt und -freiheit in der Kommunalpolitik nur in der parteiunabhängigen Wählergemeinschaft. LWG - eine bessere Alternative gegenüber Politikverdrossenheit.
Im Internet unter: www.liberale-wählergemeinschaft-Kappeln.de
und www.lwg-kappeln.de
----------------------------------------------
Inhaltsverzeichnis aktueller Berichte und Kommentare
Was - Wann - Wo
Der Weidefelder Strand verändert sich 7.5.11 Tagesordnung
Was Sie über die LWG wissen müssen 1. 6.11 Über uns
Tourismussituation in Kappeln und Gelting 13.10.11 Startseite
Touristikverein Kappeln ausgebremst:
Zu diesem Thema: Aufwand der Stadt 13./14.11.11 Startseite
Zu diesem Thema: Kommentar 15.11.11 Startseite
Der Blattschuss? 16.11.11 Startseite
Einwohnerversammlung am 29.11.11 18.11.11 Termine
Hauptausschusssplitter aktuell 22.11.11 Startseite
hierzu Berichtigung 23.11.11 Startseite
Vermieterkritik im Hauptausschuss 24.11.11 Startseite
Die Arroganz der Mehrheitspolitik 24.11.11 Berichte/Kommentare
Einwohnerversammlung 30.11.11 Tagesordnung
"Port Olpenitz" nach der Einwohnervers. 1.12.11 Aktuelles
Das liest sich alles wunderbar: Ist Kappelns 5.12.11 Startseite
Tourismuswelt jetzt in Ordnung?
Leserbrief und Stellungnahme (Tourismus) 7.12.11 Startseite
Spitz angemerkt: Es weihnachtet im HA 8.12.11 Berichte/Kommentare
Kappeln-Ministadt 12.12.11 Aktuelles
Leserbrief aus München 13.12.11 Aktuelles
Tourismusstreit in Kappeln und Gelting 19.12.11 Aktuelles
Touristikverein macht mobil 21.12.11 Startseite
Betrachtung von anderer Ebene ... 23.12.11 Berichte/Kommentare
Fraktionssitzung am 10.1.2012 31.12.11 Termine
Wie lange müssen wir das noch ertragen? 3.1.12 Berichte/Kommentare
Eine gute Nachricht für Kappeln.... 7.1.12 Startseite
Der Weidefelder Strand nach Beseitigung ... 8.1.12 Aktuelles
Neues aus Port Olpenitz 9.1.12 Aktuelles
Solarenergie vs. Windenergie 10.1.12 Aktuelles
Unterschriftenaktion des Touristikvereines 11.1.12 Startseite
dazu: Enttäuschte Hoffnungen (Kommentar) 11.1.12 Aktuelles
Gefährliche Biogasanlagen 12.1.12 Berichte/Kommentare
Etwas zum schmunzeln 13.1.12 Startseite
Das geht uns alle an! Theater in Schleswig 13.1.12 Berichte/Kommentare
Wahlkampf 2012 16.1.12 Startseite
Solarenergie - ein unerschöpflicher ... 17.1.12 Aktuelles
Ruderregatta -Hamburger Plagiate 12.1.12 Berichte/Kommentare
Schleswig-Holstein-Hamburg am 18.1.12 19.1.12 Berichte/Kommentare
Doppelmoral 22.1.12 Startseite
Einzelhandel in Ellenburg (B-Plan Nr. 28) 23.1.12 Aktuelles
Sitzungs- und Gesprächstermine werden auch auf der Seite "Termine" bekanntgegeben.
Die LWG wirbt um Ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit
Was will die Liberale Wählergemeinschaft Kappeln (LWG)?
Die LWG will an Kommunalpolitik interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern eine Alternative zu den etablierten Parteien bieten. Hier können sie ihre Meinung unabhängig von Parteiinteressen äußern und vertreten. Sie handeln in der LWG völlig bindungsfrei. Die LWG will ein Gegengewicht zu Parteien- und Politikverdrossenheit sein, um wachsender Wahlenthaltung entgegenzuwirken. Mehr Transparenz der Politik und öffentlichen Verwaltung ist ein vorderes Ziel. Die LWG kümmert sich ausschließlich um Belange unserer Stadt. Politik von "oben nach unten" wie bei den anderen Parteien ist ihr fremd. Bei uns kann sich jeder einbringen.
Was bedeutet „liberal? (das hat nichts mit Nähe zur FDP zu tun...,)
denn alle politischen Gruppierungen auf allen Ebenen nehmen gerne den demokratischen Qualitätsbegriff „liberal“ für sich in Anspruch. Und trotzdem praktizieren sie Fraktionsdisziplin in ihren Organisationen. Das ist bei der LWG anders. Hier kann und soll jeder seinen Standpunkt vortragen und vertreten. So liberal wollen auch die jüngst gegründeten "Piraten" sein; warten wir`s ab.
Wie werde ich Mitglied in der Liberalen Wählergemeinschaft (LWG)?
Das ist ganz einfach: Sie rufen die Kappelner Telefonnummern 1608 (Michael Arendt) , 7328 (Claus Claussen) oder 8444 (Theo Kalmar „Lobster“) an.
Oder : Sie benutzen aus der Homepage www.liberale-wählergemeinschaft-kappeln.de das Kontaktformular.
Oder : Sie schreiben eine Mail an arendt.m@gmx.de.
Oder: Sie besuchen die LWG auf einer auf der Homepage bekannt gemachten Sitzung.
Was kostet die Mitgliedschaft?
Nichts! Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei. Die Finanzierung erfolgt durch freiwillige Zuwendungen und Abgaben der Mandatsträgerinnen und –träger. Spenden sind steuerlich absetzbar. Durch die Beschränkung der politischen Arbeit auf die kommunale Ebene (Stadt, Kreis) werden die verfügbaren Mittel hier unmittelbar eingesetzt.
Unterstützen Sie bitte die LWG durch Ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit. LWG - der neue Weg für Kappeln.
-------------------------------
Doppelmoral
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?! ("... oder auf meiner Homepage?")
Aus "Welt" v. 21.1.12
Da bleibt einem nur zu sagen: "Dumm gelaufen, erwischt"! Und jetzt unverdrossen ab in den
Wahlkampf 2012
Pressesplitter

Anmerkungen: Auffällig das heftige Liebeswerben von CDU und SPD. Die SPD tut schon so, als wenn Anderes gar nicht ginge. Die CDU erwähnt eine absolute Mehrheit oder eine Koalition mit der FDP (wenn es sie noch gäbe) gar nicht (s. u.).

Anmerkungen: Hat die CDU nicht schon immer auf Wirtschaftskompetenz gesetzt? Also nichts Neues! Ein sozialer Ansatz ist nicht zu erkennen. Warum zieht die CDU die Bundespräsidenten-Affäre in den Wahlkampf? Damit kann sie nicht punkten. Das Thema wird von der Opposition und der Bild-Zeitung noch solange ausgekostet bis Herr Wulff zurücktritt.

Da gab`s mal eine Schnulze mit dem geheimnisvollen Titel: "Es geht ein Zug nach nirgendwo". Das könnte wohl die Parteihymne der "Piraten" werden. Dann hätten sie zumindest Musikfreunde auf ihrer Seite. Es überrascht schon, dass diese neue Partei so gar nicht weiß, wo es lang gehen soll. Das ist für Piraten doch gar nicht üblich; denn die wissen doch, auf `was es losgeht. Aber für die Übernahme von politischer Verantwortung ist das alles zuwenig. Auch wenn es zugegebenermaßen symphatisch klingt. Nach dem ähnlich verlaufenen Bundesparteitag vor einigen Wochen sollte man einiges mehr erwarten. Dem obigen Kommentar ist sonst nichts hinzuzufügen.
Und da gibt es noch die FDP und den SSW. Ob die FDP, die 2008 mit über 14 % in den Landtag einmarschiert war, noch die 5 %-Hürde nimmt, ist absolut ungewiss. Ihre augenscheinlichen Versuche, sich durch übliche markige Worte ihres Vorsitzenden Kubicki von der desolaten Bundespartei zu lösen, sind wohl der letzte Rettungsversuch. Der SSW hält sich naturgemäß bedeckt, und erhofft sich sicherlich wieder die Rolle als "Königsmacher".
---------------------------
Etwas zum schmunzeln ...

Es ist schon erstaunlich, mit welch` "hoch"-politischen Beiträgen das Landesparlament die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und eigene Konzentration gewinnen will. Mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung und sehr viel weniger eitle Selbstdarstellung und Besserwisserei könnten einige Beiträge sein. Auch eine Verlagerung der Entscheidungen von "oben nach unten", also mehr Selbstverwaltung würde nicht schaden. Dann würde auch der Ministerpräsident nicht einschlafen! Und es gäbe wieder mehr Wählerinnen und Wähler!

Kappeln, 13. 1. 12
--------------------------------

.
Wir wünschen Torben Kablau in seiner Ein-Personen-Gesellschaft und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg und sind beeindruckt von ihrem Engagement und Mut. Wir teilen die Zuversicht des Bürgermeisters, dass mit AMA Maritime GmbH und Stadt Kappeln verläßliche Partner da sind, um den Betrieb des Schwimmbades für mindestens drei Jahre zu garantieren. Alle Stamm- und Neukunden sind eingeladen, das Kappelner Schwimmbad zu besuchen; denn sie sind in erster Linie die Garanten für einen erfolgreichen Betrieb.
Kappeln, 7. 1. 12
--------------------------------------
Zur Unterschriftenaktion des Touristikvereines:
Sachstand: Am 10. 1. 12 wurden die Unterschriften dem Bürgermeister übergeben (Bericht des Schlei-Boten" vom 11. 1. 12 s. u.).
Auf der Seite "Aktuelles" ausführlicher Bericht und Kommentar.

-------------------
Touristikverein Kappeln macht mobil

Diese Unterschriftenaktion spricht eine deutliche Sprache! Die Aktionsinitiative im Touristikverein Kappeln hatte allein ihre Forderung auf Auslegung ihres Gastgeberverzeichnisses in der Touristinformation Mühle "Amanda" in den Vordergrund gestellt. Die große Zahl der Unterschriften ist Beweis dafür, dass der durch OFS und Mehrheitspolitik in Kappeln geschaffene Zustand der Tourismusvermarktung "den Nerv" der Einwohnerinnen und Einwohner sowie erreichter Gäste trifft. Da ist es wenig hilfreich, wenn der Bürgermeister erklärt, "er wäre in dieser Frage nicht gefordert, das wäre eine politische Entscheidung". Von der Politik kann der Verein nichts mehr erwarten. Sie hat mit CDU/SPD-Mehrheit alle Kompetenzen im Kappelner Fremdenverkehr der Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) übertragen, ohne Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte zu reservieren. Allenfalls über die Laufzeit der Verträge mit der OFS werden Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Der Dienstleistungsvertrag endet am 31. 12. 2012 und müsste bis zum 30. 6. 12 gekündigt werden. Kooperationsgespräche zwischen Verein und OFS wären allein auf der geschäftlichen Basis zu führen. Im Bericht des "Schleiboten" von heute gibt der letzte Absatz ein wenig Hoffnung, wenn geschrieben wird, dass für den Februar 2012 ein erneutes Gespräch zwischen Verein und OFS geplant sei. Hingewiesen wird auf eine kompetente Moderation, und das wird bei ernsthafter Durchsetzung der Schlüssel für eine nach unserer Meinung mögliche Einigung sein können. Nach dem Abebben der "Schmollzeit" werden beide Kontrahenten erkennen, dass eine dauerhafte Trennung mit einer Konkurrenzsituation für jede Seite geschäftsschädlich ist.
Kappeln, 21. 12. 11
-----------------------------------------------
Leserbrief vom 7. 12. 11:

Unser Standpunkt:
Sehr geehrte/r Frau/Herr Jochimsen,
Ihre Sorgen sind in vollem Umfang begründet. In Kappeln haben wir es jetzt mit zwei konkurrierenden Anbietern der Urlauberunterkünfte zu tun. Da ist die OFS mit einem sehr kleinen Angebot (ca. 40) und da ist der Kappelner Touristikverein mit über 300 Angeboten, die im Touristzentrum Mühle nicht beworben werden dürfen!. Mehrheitspolitik von CDU und SPD, OFS-Geschäftsführung und Stadtwirtschaft haben sich so entschieden und nehmen zu unserem Erstaunen für sich in Anspruch, das wäre so das Beste für Kappeln und Umgebung. In unseren folgenden Beiträgen wird der ganze "Jammer" deutlich. Nur, darauf zu hoffen, dass die jetzige Mehrheit aus CDU und SPD in der Lage und gewillt ist, an den Dingen etwas zu ändern, ist ein Fehlschluss. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion und Aufsichtsratmitglied in der OFS, H. Trauzettel, hat in öffentlicher Hautptausschusssitzung anwesenden Vermieterinnen und Vermietern kurz und bündig erklärt, "mit dieser Entscheidung müssen Sie jetzt leben". Da müssen wir wohl die nächsten Kommunalwahlen abwarten, ehe eine andere politische Entscheidung möglich ist. Oder -und das ist unsere Hoffnung, die noch streitenden Parteien entschließen sich, die Gespräche unter Leitung und Beratung eines sachkundigen Profis wieder aufzunehmen, losgelöst von störender Politik.
Mit freundlichem Gruß
Ihre LWG
---------------------------------
Das liest sich alles wunderbar:
Ist Kappelns Tourismuswelt jetzt in Ordnung?
Geschäftsstelle der OFS in Kappelns Mühle eröffnet
Mit großem "Auflauf" und viel Tamtam wurde gestern die Geschäftsstelle der Ostseefjord Schlei GmbH in der städtischen Mühle "Amanda" eröffnet. Das wäre an sich ein guter Tag für Kappelns Tourismus, wenn da nicht die z. Z. unlösbaren Probleme mit einer Zusammenarbeit mit dem Touristikverein Kappeln wären. Die Eröffnungszeremonie gaukelt uns ein Bild eines erfolgreichen Tourismus und gelungenen Managements vor. Dieses Bild verfälscht aufs Gröbste die Situation einer unvollkommenen und völlig unzureichenden Unterkunftsvermittlung aus der OFS-Zentrale in Kappeln. Das Gastgeberverzeichnis der OFS erfasst nur einen Bruchteil der Unterkünfte in Kappeln, während der aus der Mühle verbannte Touristikverein den Unterkunftsmarkt in Kappeln und naher Umgebung beherrscht. Der Verein ist auch entschlossen, gemeinsam mit dem Geltinger Tourstikverein die Unterkunftsvermarktung modern, effektiv und unabhängig zu betreiben. Wir erinnern uns: Die Touristikvereine Kappeln und Gelting wurden im November aus der OFS `rausgeworfen.
Wenn wir dieses Thema in dieser Intensität behandeln und immer wieder in den Vordergrund stellen, dann wollen wir damit deutlich machen, dass die Geschäftspolitik der OFS mit unmissverständlicher Unterstützung der Kappelner CDU/SPD-Politik und des Wirtschaftskreises Pro Kappeln den wirtschaftlichen Interessen der Stadt Kappeln schadet. Rechthaberei und mangelnder "diplomatischer" Einsatz sowie fehlende Weitsicht der städtischen Vertreter im Aufsichtsrat der OFS und schlechtes Management der Geschäftsführung der OFS haben zu diesem desaströsen Ergebnis geführt. Damit dürfen wir uns nicht abfinden; denn dann werden wir über Jahre einen zerrissenen Tourismusmarkt in Kappeln haben, der im regionalen Verbund (OFS!) seine Wettbewerbsfähigkeit und Leuchtkraft verliert. Dieses zu verhindern ist Pflicht der Stadtpolitik und insbesondere der von ihr entsandten Mitglieder im Aufsichtsrat der OFS.
Um aus dieser verfahrenen Situation herauszufinden, bedarf es u. E. jetzt eines kühlen Kopfes auf allen Seiten und einer objektiven Meinungsbildung, frei von Ressentiments und Rechthaberei. Helfen hierbei kann nur ein professionelles und sachkundiges Beratungsmanagement, das sehr genau mit der Kappelner Problematik vertraut ist. Einige Verahrensbeteiligte können sich erinnern, dass das Management der Marktforschungsgesellschaft M & T, das 2009 das vorbereitende Tourismusgutachten für Kappeln erstellt hat, sich anbot, bei der Umsetzung zu helfen. Schon damals wiesen die Gutachter darauf hin, dass die künftige Zusammenarbeit zwischen Verein und LTO die sensible Schnittstelle überhaupt wäre. Und da haben sie völlig Recht gehabt.
Warum also greifen die gescheiterten Verhandlungspartner von OFS und Verein gemeinsam mit der Stadt Kappeln dieses Angebot nicht auf und verhandeln es. Nach unserer Einschätzung böte sich so die sehr große Chance, zu einer Übereinkunft zu gelangen. Eine nur politische Behandlung dieser Problematik hat sich als völlig unzureichend erwiesen. Allein die Feststellung des OFS-Aufsichtratsmitgliedes und Stadtvertreters der CDU, Horst Trauzettel, gegenüber Vermietern, "mit dieser Situation müssen Sie leben", zeigt, dass sich auf dem politischen Feld für absehbare Zeit nichts Positives bewegen wird. Die Aufnahme von Verhandlungen zwischen OFS und Touristikverein unter der Führung von M & T -Profis verspricht u. E. große Erfolgsaussichten. Das wäre gut angelegtes Geld! Allein den Touristikern die "gelbe Karte" zu zeigen und zur Tagesordnung überzugehen, genügt -wie wir sehen- nicht.
Kappeln, 5. 12. 11
--------------------------------------

Die Art und Weise wie die Einwohnerfragestunde im Hauptausschuss am 21. 11. 11 abgehandelt wurde, macht den Unmut der anwesenden zahlreichen Vermieterinnen und Vermieter verständlich. Nicht nur, dass mit Zitierung der Geschäftsordnung die Fragestunde "abgewürgt" wurde, auch Inhalt und Stil der Antworten waren nicht geeignet, Verständnis für die getroffenen Entscheidungen aufzubringen. Die Vermieter mussten zur Kenntnis nehmen, dass ihnen als werbende Mitglieder des Touristikvereines Kappeln die Tür zum städtischen Touristzentrum in der Mühle verschlossen bleibt. Ihre Forderung, dass die Stadt sich für alle Vermieter und Bürger einsetzen müsse, verhallte ungehört bei der CDU/SPD-Mehrheit im Ausschuss. Direktiv wurde ihnen mitgeteilt, dass sie mit der Entscheidung des Ausschlusses leben müssten.
Zum Thema KONKURRENZ:
Die CDU/SPD-Mehrheit mischt sich unzulässig in den privatwirtschaftlichen Wettbewerb ein und vergisst offensichtlch ihren Auftrag, der Allgemeinheit zu dienen. Einseitig werden die Interessen der OFS vertreten, insbesondere durch die von der Stadtvertretung entsandten Aufsichtsratsmitglieder. Die wirtschaftlichen Interessen der Stadt bleiben weitgehend auf der Strecke. Das Vermietungsangebot der OFS ist absolut unzureichend, während das gewachsene Angebot des Vereines umfassend ist. Es schadet den Interessen der Stadt und verstößt u. E. auch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn eine zweckgerichtete städtische Einrichtung (öffentliches Eigentum) dem Zweckverein vorenthalten wird. Und was heißt eigentlich "Konkurrenzangebot"? Vermarktet werden sollen Unterkünfte unterschiedlicher Ausstattung in der Stadt Kappeln und näheren Umgebung. Die Beschränkung auf die wenigen Angebote der OFS würde den Gästen die zahlreichen Unterkünfte des Vereines vorenthalten, so dass diese dann außerhalb Kappelns ihren Urlaub buchen, Eine "Testbuchung" vor einigen Tagen hat diesen Zustand bestätigt. Es sollte auch im Interesse der OFS liegen, einen lebhaften Buchungsverkehr zu erfahren, da hieran auch andere Angebotsleistungen gebunden sind. Andererseits spräche das auch gegen den von der Stadt bezahlten Personalstand in der Mühle. Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass die OFS mit Unterstützung der Mehrheits-Fraktionen den Touristikverein soweit in die Enge treibt und ihm das Wasser abgräbt, dass seine Mitglieder total verunsichert und demotiviert werden. Vergessen wir nicht, dass es die Mitglieder des Touristikvereines sind, die ehrenamtlich die Aufgaben und Veranstaltungen der Gästebetreuung vor Ort wahrnehmen. Die Geschäftsführerin der OFS, Anke Lüneburg, erklärte vor dem Wirtschaftskreis Pro Kappeln, dass die OFS diese Aufgaben gar nicht durchführen könne und auch nicht wolle. Das sagt doch alles, nur nicht, dass sie entgegen allen Beteuerungen ehrlich gewillt ist, partnerschaftlich mit dem Verein zusammenzuarbeiten.
Der Vorsitzende des Wirtschaftskreises Pro Kappeln, Stefan Lenz, schloss seine kritischen Ausführungen zur Tourismussituation in Kappeln vieldeutig mit dem Zeigen der "Gelben Karte". Auf der gestrigen Versammlung nahm die Diskussion um den Tourismus einen breiten Raum ein. Es wurde kein Verständnis für die festgefahrene Situation gezeigt. Die handelnden Personen der OFS und des Vereines wurden aufgefordert, sich erneut zusammenzusetzen, um eine Übereinstimmung zu erzielen. Der unerklärliche und zugespitzte Streit solle hinter der Notwendigkeit einer allumfänglichen Vermarktung der touristischen Angebote der Stadt zurückstehen. Die Befürchtung wurde laut, dass der harte Streit und die damit verbundene Verselbständigung und Zuwendung zum Geltinger Verein über Jahre andauern und dem wirtschaftlichen Gesamtergebnis schaden wird.
---------------------------
Der Blattschuss?
CDU/SPD Antrag bricht endgültig mit dem Touristikverein Kappeln Schlei/Ostsee
Tourismussituation in Kappeln nimmt groteske Züge an
Zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 21. 11. 2011 haben die Fraktionen von CDU und SPD zum Dienstleistungsvertrag (Anm.: Betrieb der TI in der Mühle) mit der OFS folgenden gemeinsamen Antrag gestellt:
„Der Text in § 2 Abs. 1 Buchst. J ist um folgenden Satz zu ergänzen: - Ausgeschlossen sind Produkte, die in Konkurrenz zu Druckerzeugnissen stehen, mit denen die Gesellschaft direkte Einnahmen erzielt.“
Unterschrieben ist der Antrag von den Fraktionsvorsitzenden, ihres Zeichens von der Stadt entsandte Mitglieder im Aufsichtsrat der OFS. Zur Begründung führen die Antragsteller an, künftig Fehlinterpretationen des Inhalts des Vertrages auszuschließen. Es stellt sich aber die Frage, welche Konkurrenz ausgeschlossen werden soll. Natürlich ist das Gastgeberverzeichnis des Touristikvereines gemeint. Zur Erinnerung: Die OFS verfügt nur über eine geringe Anzahl von Kappelner Quartieren, der Verein hingegen verwaltet das Hauptkontingent von fast 300 Unterkünften. Insofern ist eine Konkurrenzsituation nur sehr schwer zu erkennen. Konkurrenz (die ausgeschlossen werden soll) ist nur gegeben, wenn dasselbe Produkt (Unterkunft) beworben wird. Aber das soll nur eine Randbemerkung sein, allenfalls ein Hinweis auf die schon krampfhaften Bemühungen, dem Touristikverein „das Wasser abzugraben“. Sollte nicht im letzten Augenblick Vernunftdenken einkehren, ist damit zu rechnen, dass sich für diesen obskuren Antrag eine Mehrheit im Hauptausschuss ergibt. Das stünde allerdings im Widerspruch zu den Beteuerungen im Ausschuss für Wirtschaft und Touristik am 9. 11. 11, „die Tür solle nicht völlig geschlossen werden“. Wie gehabt: Lippenbekentnnisse. Mit der Antragsannahme würde für viele Jahre die Tür für eine einheitliche Unterkunftsvermittlung in Kappeln und Umgebung zugeschlagen werden.
Am Ende bleibt festzustellen, dass die Mehrheitspolitik aus CDU und SPD dazu beitragen will, den Touristikverein Kappeln mit seinen fast 400 Mitgliedern offensichtlich in die Knie bis zur Aufgabe zwingen will. Das ist schlechte Politik, die von der LWG nicht mitgetragen wird. Wir fühlen uns dem Touristikverein, seinen vielen Mitgliedern und seinen Verdiensten sowie seiner fachlichen Leistungsfähigkeit gegenüber zum Respekt verpflichtet. Wir sind heute überzeugt, dass die Rückkehr zur Verwaltung und Bewirtschaftung aller Kappelner Unterkünfte in die Hände des Vereines und der Stadtverwaltung (zahlt ohnehin Mühle und Personal!) der beste Weg zu einer Lösung wäre, wenn nicht schnell eine geschäftliche Übereinkunft zwischen OFS und Touristikverein erzielt wird. Daran sollte sich im möglichen weiteren Verlauf die Politik nicht beteiligen. Das lokale Marketing und die Regionalwerbung könnten bei Nachweis guter und erfolgreicher Arbeit von der OFS – wie übrigens von jeder anderen Fachagentur - wahrgenommen werden. Diese Entscheidung würde jedoch Mut und Einsicht in vergangene Fehleinschätzungen erfordern. Der CDU/SPD-Antrag lässt dieses nicht erkennen! Aber vielleicht erkennt die OFS ja doch noch emotionslos, dass der dauerhafte Verzicht auf die Verfügbarkeit eines bedeutenden touristischen Marktes wie Kappeln den Geschäftsinteressen schadet.
Kappeln, 16. 11. 11
--------------------------------------
Schwarz auf weiss berichtet:

Kommentar :
Der Abdruck des ganzen Artikels erübrigt sich. Die Begründungen der Mehrheitsfraktionen CDU/SPD erschöpften sich in rückwärts gewandten Betrachtungen, Rechtfertigungen und z. T. personifzierten Schuldzuweisungen. Es fehlte immer wieder der Hinweis auf die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs für unsere Stadt. Es fehlt der Blick auf die Pflichtaufgabe der Stadtpolitik, nämlich alle Ressourcen zu erschließen, die der Fremdenverkehrswirtschaft zu Gute kommen. Statt dessen will die Mehrheit künftig auf die Mitarbeit des großen und leistungsstarken Touristikvereines in Kappeln verzichten und nimmt in Kauf, dass Unterkunftssuchende in der TI-Mühle nicht über alle in Kappeln freie und verfügbare Quartiere informiert werden. Nicht einmal das Gastgeberzeichnis des TK mit fast 300 ausgewiesenen Unterkünften wird ausgelegt! Diesen Leistungsstand hat die OFS in Kappeln bei Weitem nicht erreicht. Eine gegenseitige Respektierung (die Politik eingeschlossen) würde die Chancen mittelfristig erneuern, die Stärken der OFS und des Vereines unter Verzicht auf Eitelkeiten und sachfremdes Beharrungsvermögen zusammenzuführen. Die Zementierung der Situation lässt aber eher einen robusten und zerstörerischen Konkurrenzkampf auf dem Rücken der Gäste und Unterkunftsanbieter erwarten.
Kappeln, 15. 11. 2011
---------------------------------
Zum Thema: Touristikvereine Kappeln und Gelting ausgebremst:

Diese Zahlen besagen Vieles:
- Die OFS hängt am Tropf der Gesellschafter, insbesondere der Städte Kappeln und Schleswig sowie der Region Gelting;
- Kappeln zahlt jährlich Betriebsmittel in Höhe von 56.000 €;
- Darüber hinaus erhält die OFS städtische Mittel von z. Z. jährlich ca. 60.000, darin enthalten nur 30.000 € Marketingmittel;
- Die Stadt Kappeln trägt zugunsten der OFS die Aufwendungen und Kosten für die Touristinformation (Mühle) in Höhe von z. Z. 151.200 €, darin enthalten sogar die Personalkosten in Höhe von 132.900 €.
Frage: Wann erwirtschaftet die OFS wie jeder Gewerbebetrieb Erträge, die sie unabhängig von der dominierenden Unterstützung der öffentlichen Hand machen? Jede andere private Werbe- und Dienstleistungsagentur arbeitet so!
Zusatzfragen: Wie kann es sich die OFS leisten, bei einem defizitären Haushalt dieTrägervereine der ertragreichsten Region Kappeln/Gelting aus der Gesellschaft auszuschließen? Gibt es Zugeständnisse der Kommunalpolitik, (in Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung) dass ein ggf. wachsendes Defizit durch Steuergelder aufgefangen wird?
(S. auch weitere Beiträge hier und auf Tagesordnung/Kommentare/Berichte/Aktuelles).
Kappeln, 14. 11. 11
----------------------------------------
Transparenz im Internet
www.lwg -kappeln.de
freie Wählergemeinschaft
unabhängig/meinungsoffen
Tel.: 1608