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Großparteien? Nein danke! Meinungsvielfalt und -freiheit in der Kommunalpolitik nur in der parteiunabhängigen Wählergemeinschaft. LWG - eine bessere Alternative gegenüber Politikverdrossenheit.
Im Internet unter: www.liberale-wählergemeinschaft-Kappeln.de
und www.lwg-kappeln.de
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Inhaltsverzeichnis aktueller Berichte und Kommentare
Was - Wann - Wo
Der Weidefelder Strand verändert sich 7.5.11 Tagesordnung
Tourismussituation in Kappeln und Gelting 13.10.11 Startseite
Touristikverein Kappeln ausgebremst:
Zu diesem Thema: Aufwand der Stadt 13./14.11.11 Startseite
Zu diesem Thema: Kommentar 15.11.11 Startseite
Der Blattschuss? 16.11.11 Startseite
hierzu Berichtigung 23.11.11 Startseite
Vermieterkritik im Hauptausschuss 24.11.11 Startseite
Die Arroganz der Mehrheitspolitik 24.11.11 Berichte/Kommentare
Das liest sich alles wunderbar: Ist Kappelns 5.12.11 Startseite
Touristikverein macht mobil 21.12.11 Startseite
Betrachtung von anderer Ebene ... 23.12.11 Berichte/Kommentare
Eine gute Nachricht für Kappeln.... 7.1.12 Startseite
Unterschriftenaktion des Touristikvereines 11.1.12 Startseite
dazu: Enttäuschte Hoffnungen (Kommentar) 11.1.12 Aktuelles
Gefährliche Biogasanlagen 12.1.12 Berichte/Kommentare
Wahlkampf 2012 16.1.12 Startseite
Tourismus: Die unterschätzte Branche 4.2.12 Startseite
Windenergie: Die Richtung stimmt, nicht die Logik 22.2.12 Berichte/Kommentare
OFS-Bilanz - einiges richtig gemacht? 27.2.12 Berichte/Kommentare
Konkurrenz OFS - TV Kappeln 2.3.12 Aktuelles
Parken und Parkraumbewirtschaftung 2.3.12 Startseite
Erosionen am Weidefelder Strand (Sachstand 2.3.12) Tagesordnung
Beeindruckend - Seniorenbeirat 6.3.12 Tagesordnung
Ostseestrände (Zustand und Marketing) 8.3.12 Tagesordnung
Parkkonzept -keine Einwohnerversammlung 15.3.12 Startseite
Parkkonzept - abgesetzt 15.3.12 Startseite
Die aktuelle Tourismussituation 15.3.12 Startseite
Anmerkung hierzu 16.3.12 Startseite
Maisboom belastet das Grundwasser 22.3.12 Berichte/Kommentare
"Harte Fronten" ... i. S. Tourismus 28.3.12 Startseite
TSV Kopperby 30.3.12 Berichte/Kommentare
Tarifentwicklung in öffentlichen Dienst 2.4.12 Aktuelles
Die Entwicklung des Südhafens geht voran 3. 4. 12 Tagesordnung
Mit spitzer Feder -Führerschein-TÜV- 13.4.12 Berichte/Kommentare
Der "Aufreger" 16.4.12 Aktuelles
Wahlkampfplakate 20.4.12 AktuellesHebammen geben auf 23.4.12 Tagesordnung
Parken künftig in Kappeln 25.4.12 Startseite/Aktuelles
hierzu: Sachstand am 26. 4. 12 26.4.12 Startseite/Aktuelles
Landtagswahl-Fragen und Antworten- 27.4.12 Aktuelles
Aufgespießt und kommentiert: K 111 30.4.12 Aktuelles
Haben Sie sich da nicht geirrrt, Herr de Jager? 30.4.12 Startseite
Frage an die FDP: ... Mindestlohn ... 3.5.12 Tagesordnung
Tourismus in Kappeln: Auf den Punkt ... 5.5.12 Startseite
Fraktionsarbeit 2011/2012 - Auszug - 9.5.12 Startseite
Europa, ach Europa ... 13.5.12 Tagesordnung
Tourismus: Zusammenarbeit Gelting/Kappeln 15.5.12 Tagesordnung
Vorstandswahlen und Satzungsfragen 17,5,12 Startseite
HH-Konsolidierung (Lob für Arnis... und Kappeln?) 19.5.12 Aktuelles
Sitzungs- und Gesprächstermine werden auch auf der Seite "Termine" bekanntgegeben.
Die LWG wirbt um Ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit
Was will die Liberale Wählergemeinschaft Kappeln (LWG)?
Die LWG will an Kommunalpolitik interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern eine Alternative zu den etablierten Parteien bieten. Hier können sie ihre Meinung unabhängig von Parteiinteressen äußern und vertreten. Sie handeln in der LWG völlig bindungsfrei. Die LWG will ein Gegengewicht zu Parteien- und Politikverdrossenheit sein, um wachsender Wahlenthaltung entgegenzuwirken. Mehr Transparenz der Politik und öffentlichen Verwaltung ist ein vorderes Ziel. Die LWG kümmert sich ausschließlich um Belange unserer Stadt. Politik von "oben nach unten" wie bei den anderen Parteien ist ihr fremd. Bei uns kann sich jeder einbringen.
Was bedeutet „liberal? (das hat nichts mit Nähe zur FDP zu tun...,)
denn alle politischen Gruppierungen auf allen Ebenen nehmen gerne den demokratischen Qualitätsbegriff „liberal“ für sich in Anspruch. Und trotzdem praktizieren sie Fraktionsdisziplin und eine Politik "von oben nach unten" in ihren Organisationen. Das ist bei der LWG anders. Hier kann und soll jeder seinen Standpunkt vortragen und vertreten. So liberal wollen auch die jüngst gegründeten "Piraten" sein; warten wir`s ab.
Wie werde ich Mitglied in der Liberalen Wählergemeinschaft (LWG)?
Das ist ganz einfach: Sie rufen die Kappelner Telefonnummern 1608 (Michael Arendt) , 7328 (Claus Claussen) oder 8444 (Theo Kalmar „Lobster“) an.
Oder : Sie benutzen aus der Homepage www.liberale-wählergemeinschaft-kappeln.de oder lwg-Kappeln.de das Kontaktformular.
Oder : Sie schreiben eine Mail an arendt.m@gmx.de.
Oder: Sie besuchen die LWG auf einer auf der Homepage bekannt gemachten Sitzung.
Was kostet die Mitgliedschaft?
Nichts! Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei. Die Finanzierung erfolgt durch freiwillige Zuwendungen und Abgaben der Mandatsträgerinnen und –träger. Spenden sind steuerlich absetzbar. Durch die Beschränkung der politischen Arbeit auf die kommunale Ebene (Stadt, Kreis) werden die verfügbaren Mittel hier unmittelbar eingesetzt.
Unterstützen Sie bitte die LWG durch Ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit. LWG - der neue Weg für Kappeln.
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Vorstandswahlen und Satzungsfragen
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Liberalen Wählergemeinschaft Kappeln wurde folgender Vorstand gewählt bzw. im Amt bestätigt:
Helmut Meerjanssen = Erster Vorsitzender,
Theo Kalmar = stellv. Vorsitzender,
Rudolf Rueckert = Kassenwart,
Peter Koch = Schriftführer,
Heidrun Prahl = Beisitzerin.
Die Diskussionen über die Jahresberichte und Satzungsfragen machten deutlich, dass in den vier Jahren nach ihrer Gründung fleißige Arbeit auf allen Ebenen geleistet wurde. Dies geschah sehr engagiert und ohne jede Fraktionsdisziplin und hierarchische Strukturen. Die LWG zeigte sich oft kritisch, aber bei überzeugenden und durchschaubaren Entscheidungsvorlagen auch kooperativ. Sie scheute sich nicht, ihre Minderheitenposition gegenüber den Mehrheitsfraktionen darzustellen, vor allen Dingen wenn es darum ging, Risiken von der Stadt abzuwenden und schlechte Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Abläufe zu erkennen. In diesem Zusammenhang spielten die desaströse Entwicklung von Port Olpenitz, der organisatorische Zustand des Fremdenverkehrs in Kappeln und die katastrophale Finanzsituation der Stadt eine große Rolle. Die Mitglieder äußerten ihre Überzeugung, dass die parteiunabhänige LWG mit ihrem Slogan „der neue Weg für Kappeln“ auch zur nächsten Kommunalwahl erfolgreich sein wird. Sie rechnen nicht damit, dass bis dahin die Situation in den genannten Politikfeldern entspannt sein wird.
Die Satzung der LWG wurde in einigen Punkten den inneren und äußeren Entwicklungen angepasst und klarer gefasst. Sie ist auf der Seite „Vorstand“ abgedruckt. Diskutiert wurde über die Präsenz der LWG in der Öffentlichkeit. Diese soll in den kommenden Monaten durch Aktionen verstärkt werden, u. a. durch einen Informationsstand in der Fußgängerzone und der Abfassung eines zeitgemäßen Faltblattes. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Website www.lwg-kappeln.de. Ca. 400 Aufrufe wöchentlich sind das Ergebnis der Bemühung, die in Kappeln kommunalpolitisch interessierenden Sachverhalte transparent und kommentierend darzustellen. Z. Z. wird an einer Neugestaltung der Homepage gearbeitet, um den Leserinnen und Lesern künftig eine Plattform anbieten zu können, auf der sie ihre Meinung unmittelbar äußern können. Die LWG erhofft sich durch diese Neuerung eine deutliche Verstärkung des Transparenzgebotes für jedes Politik- und Verwaltungshandeln und bessere Beteiligungsmöglichkeiten für die Einwohnerinnen und Einwohner. Hier wurden noch deutliche Defizite beklagt.
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Tourismus in Kappeln …
… auf den Punkt gebracht!

Geschrieben am 5. 5. 12 im "Schlei Boten"
Nicht zuletzt die im vorstehenden Standpunkt beschriebene Verfahrensweise zur Neubesetzung einer Mitarbeiterstelle in der Touristinformation hat die LWG in ihrer Forderung nach vorsorglicher Kündigung des mit dem 31. 12. 12 auslaufenden Dienstleistungsvertrages mit der OFS bestätigt. Die Kündigung hätte beiden Vertragspartnern die Möglichkeit gegeben, Nachbesserungen zu vereinbaren. Der LWG-Antrag wurde insbesondere mit den Stimmen der CDU- und SPD-Fraktion abgewiesen.
Der Einsatz der Mitarbeiterinnen in der Mühle „Amanda“ wird geregelt durch den „Personalgestellungsvertrag“. Dieser Vertrag bestimmt, dass die Personalhoheit bei der Stadt Kappeln verbleibt, lediglich die fachliche Führung in den Händen der OFS liegt. Durch Mehrheitsbeschluss der Stadtvertretung vom 25. 4. 12 wurde hiervon abgewichen, indem der OFS zugestanden wurde, die Einstellung einer Ersatzkraft bei Kostenerstattung durch die Stadt vorzunehmen. Dieses Vorgehen reiht sich ein in eine Entwicklung, die den Status der OFS in Kappeln überdenkenswert macht. Die OFS soll Dienstleisterin der Stadt sein. Sie soll ergebnisorientiert, erfolgreich und kontrollierbar arbeiten und dafür bezahlt werden. Das Vertrags- und Gesellschaftskonstrukt in Kappeln befördert die OFS jedoch zur allein verantwortlichen Trägerin des städtischen Tourismus und räumt ihr sogar das Hausrecht in der Mühle ein. So konnte sie verhindern, dass das Gastgeberverzeichnis des Touristikvereines dort ausgelegt wird. Mitgestaltungs- und Mitwirkungsrechte hat die Stadt aufgegeben. Als einzige Kontrollmittel stehen ihr die Aufkündigung des Dienstleistungsvertrages und das Ausscheiden aus der Trägergesellschaft wirksam zur Verfügung. Solange sie hiervon keinen Gebrauch macht, muss sie mit einem Vetorecht der OFS in allen Organisations- und Vertragsfragen leben. Zu Recht stellt der Standpunkt einen verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern in Frage! „Die Stadt könne sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen“!
Kappeln, 5. 5. 12
Der Hauptuasschussvorsitzende und Aufsichtsrat der OFS, H. Trauzettel, hat in einem Leserbrief vom 10. 5. 12 zum SHZ-Standpunkt Stellung genommen. Dike LWG macht dazu Anmerkungen auf Seite "Aktuelles".
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Tag der Vereine in Kappeln mit Prominentenbesuch
Haben Sie sich da nicht geirrt, Herr de Jager?
Bei Ihrem Besuch am 29. 4. zum "Tag der Vereine" in Kappeln werden Sie in der SHZ vom 30. 4. 12 u. a. mit den Worten zitiert: " Die Stadt habe den Abzug der Bundeswehr gut verkraftet".
......
Nein, Herr de Jager, Kappeln hat den Verlust der Marinewaffenschule und des Marinestützpunkthafens Olpenitz NICHT gut verkraftet.
Die Einwohnerzahl der Stadt sank auf unter 10.000, der Haushaltsfehlbetrag beläuft sich auf mittlerweile über 2 Mio. EURO, die Kaufkraft sank erheblich, die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau. Dann das Desaster mit der vom Land geförderten Konversionsmaßnahme "Port Olpenitz" mit unberechenbaren Folgen für die Stadt! Was Ihnen ins Auge gefallen ist und offensichtlich zu dieser unbedachten Äußerung verführte, sind die gesellschaftlichen Bemühungen der Bevölkerung, ihre Stadt trotz der desaströsen Entwicklung der letzten Jahre in einem städtebaulich attraktiven Zustand zu erhalten und sich ihren Gästen freundlich und engagiert zu präsentieren. Vor dem Hintergrund der harten Fakten können nur die bevorstehende Landtagswahl, die anwesenden Kameras und Mikrofone als Erklärung dieser Fehleinschätzung dienen, die hoffentlich spätestens nach der Wahl durch den Wahlsieger korrigiert wird!
Kappeln, 30. 4. 12
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Parken künftig in Kappeln
LWG-Fraktion diskutierte noch einmal intensiv über das Konzept
Nachdem erst der Hauptausschuss und anschließend der Verkehrsausschuss mit dem „Segen“ des Wirtschaftskreises Pro Kappeln das von der Verwaltung vorgelegte Parkraumkonzept mit –bewirtschaftung mehrheitlich abgesegnet hatten, befasste sich die LWG-Fraktion zur Vorbereitung auf die entscheidende Abstimmung in der heutigen Stadtvertretung noch einmal eingehend mit den Konzeptinhalten. Folgende Argumente und Schlussfolgerungen traten zu Tage:
- Die Umsetzung des Bewirtschaftungskonzeptes dient ausschließlich der Einnahmeerzielung.
- Ein bedarfsgerechtes (!) Leitsystem kann hilfreich sein.
- Das Konzept mit seinen drei Stufen ist sehr stark fixiert auf die Errichtung eines Parkdecks.
- Durch die Gründung eines Eigenbetriebes stehen die Einnahmen nicht dem defizitären Haushalt zur Verfügung, sondern allein den wirtschaftlichen Interessen des Eigenbetriebes.
- Die Ausgabenseite des Konzeptes ist unzureichend dargestellt.
- Die Verhinderung einer informierenden Einwohnerversammlung offenbart große Informations- und Verständnislücken in der Bevölkerung.
Insbesondere die „Fixierung auf den Bau eines Parkdeckes“ im Zusammenhang mit der Schaffung zusätzlichen Parkraumes und die damit verbundene Gründung eines Eigenbetriebes stießen auf Bedenken und Ablehnung in der Fraktion. Angesichts der dramatisch schlechten Haushaltslage der Stadt (an anderer Stelle dargestellt) und der eindringlichen Warnungen der Kommunalaufsicht des Kreises, sollte der Haushaltskonsolidierung der absolute Vorrang eingeräumt werden. Sollten tatsächlich jährlich ca. 230.000 € „eingespielt“ werden, könnte dieser Betrag ungekürzt durch Steuern zur Schuldentilgung und für die weitere freiwillige und nötige Förderung gesellschaftlicher Projekte sehr wirksam eingesetzt werden. Über die Gründung eines Eigenbetriebes könnte zu einem späteren Zeitpunkt nachgedacht werden, insbesondere über die Notwendigkeit eines Parkdeckes (Standort?). Bis dahin könnten in der Saison (120 Tage!) Provisorien wie bisher entwickelt werden. Es müsse realisiert werden, dass außerhalb der Tourismussaison der Parkplatzbedarf mehr als gedeckt ist. Ein Parkdeck z. B. würde dann wegen der Gebührenpflicht zumeist leer stehen und nur Bewirtschaftungskosten verursachen.
Im Zusammenspiel mit weiteren Haushaltskonsolidierungsschritten (die Kommunalaufsicht fordert –wie die LWG seit langem!- eine Arbeitsgruppe!) könnte es gelingen, das auch mittelfristig erwartete Haushaltsdefizit erheblich zu verringern, wenn nicht sogar langfristig zur Entlastung künftiger Generationen zu eliminieren. Nur unter diesen Gesichtspunkten und mit der Akzeptanz der Verpflichtung, alle gesetzmäigen Einnahmemöglichkeiten zum Haushaltsausgleich auszuschöpfen, überwog in der LWG-Fraktion mehrheitlich die positive Einstellung zur Einführung einer Parkraumbewirtschaftung.
Kappeln, 25. 4. 12
Sachstand am 26. 4. 2012:
Die Stadtvertretung hat mit denkbar knapper Mehrheit das Parkraumkonzept mit Parkraumbewirtschaftung und die Gründung eines Eigenbetriebes ab 1. 1. 13 beschlossen. Damit werden die Parkgebühren, die auf jährlich 230.000 € geschätzt werden, nicht dem allgemeinen Haushalt zur Verfügung stehen, sondern im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes verplant. Die LWG hatte gefordert, dass die Gebühreneinnahmen zur allgemeinen Haushaltskonsolidierung entsprechend den drängenden Forderungen der Kommunalaufsicht eingesetzt werden. Es kam leider anders! Auf Konsolidierungsvorschäge des Hauptausschusses dürfen wir gespannt sein. Die LWG ist bereit, hieran mitzuarbeiten, auch wenn es gilt, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Mit dem Einsatz der Parkgebühren hätte bereits ein sehr wesentlicher und wirksamer Beitrag geleistet werden können!
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Dazu unsere kurze Anmerkung:
Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Horst Trauzettel, sagte auf der Jahreshauptversammlung der CDU lt. Schlei-Bote vom 16. 3. 12:
„ Und beim Thema Tourismus und den bestehenden Differenzen zwischen Touristikverein und Ostseefjord Schlei GmbH „lavieren wir im Moment so vor uns hin“. Aktuell sehe er keine Möglichkeit, den Zustand zu ändern (Zitat)“.
Diese Aussage des Fraktionsvorsitzenden der Mehrheitspartei, zugleich Mitglied im Aufsichtsrat der OFS, besagt doch alles. Sie offenbart die Hilflosigkeit, eine von allen Tourismusexperten für unabdingbar gehaltene Zusammenarbeit des Vereines mit der OFS zu befördern. Vielleicht fehlt es aber auch an dem Willen, dies zu tun, zumal die Mehrheit aus CDU und SPD mit der durchgesetzten Änderung des Dienstleistungsvertrages mit der OFS –Verbot der Auslage des Unterkunftsverzeichnisses des Vereines in der Mühle- für die Verhärtung der Fronten verantwortlich ist. Der Antrag der LWG, den Dienstleistungsvertrag vorsorglich zu kündigen, hätte ein Verhandlungsniveau mit Augenhöhe geschaffen. Statt dessen waren wieder die Schuldzuweisungen aus der Vergangenheit und einseitig zu Lasten des Vereines zu vernehmen. Dabei gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Eine mehrjährige Existenz von zwei Organisationen mit selbständiger Unterkunftsvermittlung kann nicht hingenommen werden. Die LWG wird alle Bemühungen unterstützen, die geeignet sind, dass Verhandlungen zwischen OFS und TV Kappeln aufgenommen und erfolgreich geführt werden.
Kappeln, 28.3.12
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Aktuelle Situation der Tourismusorganisation in Kappeln
IHK führt Gespräche mit den Organisationen
Die aktuelle Situation des Tourismus in Kappeln kam in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Touristik am 14. 3. 2012 zur Sprache. Ausgangspunkt war der Antrag der LWG, den Dienstleistungsvertrag mit der Ostseefjord Schlei GmbH vorsorglich und fristgerecht bis zum 30. 6. 12 zu kündigen (s. Bericht an anderer Stelle). Für die Verhandlungen zwischen OFS und TV Kappeln sollte so eine unbelastete Plattform und Augenhöhe geschaffen werden. Der LWG-Antrag wurde erwartungsgemäß mit den Stimmen von CDU und SPD abgelehnt. In der Diskussion wurde erkennbar, dass der Ton der Mehrheitsfraktion CDU „versöhnlicher“ geworden ist. Der Wunsch, die streitenden Parteien mögen sich zusammenraufen, wurde verschiedentlich hörbar. Zum Ende der Aussprache verfiel der Fraktionsvorsitzende der CDU, Horst Trauzettel, allerdings wieder in die antiquierten Schuldzuweisungen zu Lasten des Touristikvereines. Mehrfach wurde dem LWG-Antrag entgegen gehalten, es bestünde kein Handlungsbedarf. Das alles geschah nach dem simplen Muster: „Wenn ich etwas nicht will, erkenne ich keinen Handlungsbedarf“.
Selbstverständlich besteht dringender Handlungsbedarf, eine vernünftige Basis für eine Zusammenarbeit von OFS und Touristikverein zu schaffen. Der bestehende Dienstleistungsvertrag verpflichtet die OFS zur Zusammenarbeit mit dem Verein. Diese findet z. Z. aber nicht statt, aus welchen Gründen auch immer. So wird der Vertrag in einem wesentlichen Punkt also nicht erfüllt. Da fiel ein Hoffnungsstrahl in den Sitzungssaal als bekannt wurde, dass die IHK erste Gespräche mit den Touristikvereinen Kappeln und Gelting aufgenommen hätte und diese auch mit der OFS führen wolle. Es scheint also Bewegung in die Sache gekommen zu sein, ganz ohne Zutun der Mehrheitspolitik. Wir hoffen, dass diese Gespräche zu Verhandlungen werden und Ergebnisse (Teilergebnisse) noch in diesem Jahr erzielt werden. Eine vereinbarte Zusammenarbeit mit klar definierter Aufgabenteilung sollte dann im Dienstleistungsvertrag mit der OFS verankert werden. So viel zum Handlungsbedarf! Die LWG sieht nach wie vor als Vertrauen bildenden ersten Schritt die Bereitschaft der OFS, das Unterkunftsverzeichnis des Vereines im Touristzentrum Mühle auszulegen. Das darf auch nicht mit fragwürdigen juristischen Einwänden verhindert werden. Es kommt nur auf das WOLLEN an!
An dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt muss aber auch deutlich gemacht werden, dass beide Seiten, die OFS und der Touristikverein Kappeln, aufgefordert sind, im Interesse unserer Stadt und auf der Grundlage aller Expertenempfehlungen ernsthaft eine Einigung anzustreben. Das sollte frei von politischen Einflüssen geschehen!
Kappeln, 15. 3. 12
Zu "Handlungsbedarf":
Der Fraktionsvorsitzende der CDU wird u. a. im SB v. 16. 3. 12 zitiert bzw. wird berichtet:
"Und beim Thema Tourismus und den bestehenden Differenzen zwischen Touristikverein und Ostseefjord Schlei GmbH "lavieren wir im Moment so vor uns hin". Aktuell sehe er keine Möglichkeit, den Zustand zu ändern". (Aus: Bericht über die JHV der CDU Kappeln).
Anmerkung: Kein Handlungsbedarf? Keine Möglichkeit, die Situation zu ändern?
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Parkkonzept und Parkraumbewirtschaftung
Bürgervorsteher Seemann lehnt eine vorgezogene Einwohnerversammlung ab
Ausschussberatung über Parkkonzept und -bewirtschaftung abgesetzt
Die von der LWG angeregte Einwohnerversammlung zum Thema "Parkraumkonzept und -bewirtschaftung wird vom Bürgervorsteher nicht für erforderlich gehalten. Die LWG hatte den Vorschlag u. a. damit begründet, dass die Einrichtung eines Parkleitsystemes gleichzeitig mit einer Bewirtschaftung von Parkplätzen erhebliche Einschnitte in die Lebensgewohnheiten und Wirtschaftsabläufe in unserer Stadt hätte. Handwerk, Handel, Tourismus, Dienstleistungen, Privathaushalte - alle würden von dieser Entwicklung betroffen sein. Der Bürgervorsteher vertritt den Standpunkt, dass die Ausschussberatungen und die Behandlung in der Stadtvertretung genug Öffentlichkeit darstellen, wo sich die Einwohner und Organisationen informieren könnten.
Damit wären wir wieder da, wo viele Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrer Kritik der mangelhaften Tranparenz von Politk und Verwaltung ansetzen. Sie wollen in wichtigen Gemeindeangelegenheiten nicht über "fertige" Entscheidungen informiert werden, sondern Gelegenheit haben, ihre Gedanken, Anregungen und Ablehnungen vorzutragen. Der Bürgervorsteher kann nur durch Beschluss der Stadtvertretung gezwungen werden, etwa zu einem bestimmten Thema eine Einwohnerversammlung einzuberufen. Im übrigen bestimmt die Hauptsatzung das Verfahren der jährlichen Versammlung.
In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Touristik überraschte der Bürgermeister mit seinem eigenen Antrag auf Absetzung von der Tagesordnung. Er begründete seinen Antrag u. a. mit dem Hinweis auf noch ausstehende und nicht abgeschlossene Erhebungen. Dieser Antrag überraschte deshalb, weil das Parkkonzept auf Anraten seiner Verwaltung auf die Tagesordnung gesetzt worden war. Die Mehrheit beschloss die Absetzung. Wir sind gespannt, in welche Richtung sich das komplexe Thema entwickeln wird.
Kappeln, 15. 3. 12
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In Beratung: Ruhender Verkehr und Parkraumbewirtschaftung in Kappeln
LWG beantragt Durchführung einer Einwohnerversammlung zu diesem Thema
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Touristik wird sich am 14. 3. 2012 unter Leitung des Vorsitzenden, Claus Claussen (LWG) u. a. mit einem von der Verwaltung eingebrachten "Konzept zur Neuregelung des ruhenden Verkehrs mit Parkraumbewirtschaftung" befassen. Erste Beratungen haben in der LWG-Fraktion stattgefunden. Aufgrund der großen Tragweite dieses Entwicklungsschrittes wurde beschlossen, beim Bürgervorsteher die Durchführung einer Einwohnerversammlung zu beantragen, um eine möglichst weitgehende Transparenz des Verfahrens und eine breite Erörterung zu erreichen. Da seine Entscheidung noch aussteht, wollen wir heute nicht auf die vorgestellten Inhalte und Folgewirkungen sowie erste Wertungen eingehen. Wir wollen eine offene und unvoreingenommene Erörterung dieses Themas mit den Einwohnerinnen und Einwohnern und hoffen, dass auch der Bürgervorsteher erkennt, dass das von der Verwaltung erarbeitete Konzept überaus stark die persönlichen Belange der Einwohnerinnen und Einwohner jeder Altersgruppe, ihrer Gäste und Versorgung, sowie die Interessen der gewerblichen und touristischen Wirtschaft berührt. Der Antrag an den Bürgervorsteher bezieht sich auf § 16 b der Gemeindeordnung, wonach die Durchführung einer Einwohnerversammlung eine "wichtige Gemeindeangelegenheit" erfassen muss.
Unser Antrag im Wortlaut:

Kappeln, 2. 3. 12
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Tourismus ...
(SHZ 4.2.12)
Tourismus ... in Kappeln auch unterschätzt? Die vom DIW ermittelten Zahlen der Wertschöpfung sollten jeden beeindrucken, der mit Entscheidungen zur Förderung der Tourismuswirtschaft in seiner Heimat zu tun hat. Dies um so mehr, als der Fremdenverkehr in einer sonst strukturschwachen Region stattfinden soll. Und hier in Kappeln müssen wir erleben, dass eine Zusammenarbeit der leistungsstarken örtlichen Organisationen (OFS und Touristikverein) scheitert. Da haben wir eine sog. "LTO", die sich anmaßt, alle bisher von vorzeitigen Kräften erzielten Erfolge und Basisaustattungen zu negieren und sich aneignen zu wollen. Das geschieht mit ruppiger Hilfe und Förderung der städtischen Mehrheitspolitik und -man höre und staune- sogar mit Unterstützung des örtlichen Wirtschaftskreises Pro Kappeln. Dabei wäre bei gutem Willen und Verzicht auf Eitelkeiten der Weg zu einer vernünftigen und unerlässlichen Kooperation sehr einfach! Die LWG hat auf dieser Seite an mehreren Stellen nicht nur die Zusammenhänge und Probleme aufgezeigt, sondern auch Lösungsmöglichkeiten beschrieben. Wir hoffen, dass insbesondere die betreffenden Protagonisten der Stadtpolitik umkehren und ihrer Verantwortung gerecht werden, dem Wirtschaftswohl der Stadt zu dienen. Die noch streitenden Organisationen OFS und TV sollten sich ohne Beteiligung der Stadtpolitik zusammensetzen und ggf. mit Hilfe einer fachkundigen Moderation ein tragfähiges Konzept einer Kooperation erarbeiten.
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Wir wünschen Torben Kablau in seiner Ein-Personen-Gesellschaft und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg und sind beeindruckt von ihrem Engagement und Mut. Wir teilen die Zuversicht des Bürgermeisters, dass mit AMA Maritime GmbH und Stadt Kappeln verläßliche Partner da sind, um den Betrieb des Schwimmbades für mindestens drei Jahre zu garantieren. Alle Stamm- und Neukunden sind eingeladen, das Kappelner Schwimmbad zu besuchen; denn sie sind in erster Linie die Garanten für einen erfolgreichen Betrieb.
Kappeln, 7. 1. 12
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Zur Unterschriftenaktion des Touristikvereines:
Sachstand: Am 10. 1. 12 wurden die Unterschriften dem Bürgermeister übergeben (Bericht des Schlei-Boten" vom 11. 1. 12 s. u.).
Auf der Seite "Aktuelles" ausführlicher Bericht und Kommentar.

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Touristikverein Kappeln macht mobil

Diese Unterschriftenaktion spricht eine deutliche Sprache! Die Aktionsinitiative im Touristikverein Kappeln hatte allein ihre Forderung auf Auslegung ihres Gastgeberverzeichnisses in der Touristinformation Mühle "Amanda" in den Vordergrund gestellt. Die große Zahl der Unterschriften ist Beweis dafür, dass der durch OFS und Mehrheitspolitik in Kappeln geschaffene Zustand der Tourismusvermarktung "den Nerv" der Einwohnerinnen und Einwohner sowie erreichter Gäste trifft. Da ist es wenig hilfreich, wenn der Bürgermeister erklärt, "er wäre in dieser Frage nicht gefordert, das wäre eine politische Entscheidung". Von der Politik kann der Verein nichts mehr erwarten. Sie hat mit CDU/SPD-Mehrheit alle Kompetenzen im Kappelner Fremdenverkehr der Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) übertragen, ohne Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte zu reservieren. Allenfalls über die Laufzeit der Verträge mit der OFS werden Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Der Dienstleistungsvertrag endet am 31. 12. 2012 und müsste bis zum 30. 6. 12 gekündigt werden. Kooperationsgespräche zwischen Verein und OFS wären allein auf der geschäftlichen Basis zu führen. Im Bericht des "Schleiboten" von heute gibt der letzte Absatz ein wenig Hoffnung, wenn geschrieben wird, dass für den Februar 2012 ein erneutes Gespräch zwischen Verein und OFS geplant sei. Hingewiesen wird auf eine kompetente Moderation, und das wird bei ernsthafter Durchsetzung der Schlüssel für eine nach unserer Meinung mögliche Einigung sein können. Nach dem Abebben der "Schmollzeit" werden beide Kontrahenten erkennen, dass eine dauerhafte Trennung mit einer Konkurrenzsituation für jede Seite geschäftsschädlich ist.
Kappeln, 21. 12. 11
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Leserbrief vom 7. 12. 11:

Unser Standpunkt:
Sehr geehrte/r Frau/Herr Jochimsen,
Ihre Sorgen sind in vollem Umfang begründet. In Kappeln haben wir es jetzt mit zwei konkurrierenden Anbietern der Urlauberunterkünfte zu tun. Da ist die OFS mit einem sehr kleinen Angebot (ca. 40) und da ist der Kappelner Touristikverein mit über 300 Angeboten, die im Touristzentrum Mühle nicht beworben werden dürfen!. Mehrheitspolitik von CDU und SPD, OFS-Geschäftsführung und Stadtwirtschaft haben sich so entschieden und nehmen zu unserem Erstaunen für sich in Anspruch, das wäre so das Beste für Kappeln und Umgebung. In unseren folgenden Beiträgen wird der ganze "Jammer" deutlich. Nur, darauf zu hoffen, dass die jetzige Mehrheit aus CDU und SPD in der Lage und gewillt ist, an den Dingen etwas zu ändern, ist ein Fehlschluss. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion und Aufsichtsratmitglied in der OFS, H. Trauzettel, hat in öffentlicher Hautptausschusssitzung anwesenden Vermieterinnen und Vermietern kurz und bündig erklärt, "mit dieser Entscheidung müssen Sie jetzt leben". Da müssen wir wohl die nächsten Kommunalwahlen abwarten, ehe eine andere politische Entscheidung möglich ist. Oder -und das ist unsere Hoffnung, die noch streitenden Parteien entschließen sich, die Gespräche unter Leitung und Beratung eines sachkundigen Profis wieder aufzunehmen, losgelöst von störender Politik.
Mit freundlichem Gruß
Ihre LWG
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Das liest sich alles wunderbar:
Ist Kappelns Tourismuswelt jetzt in Ordnung?
Geschäftsstelle der OFS in Kappelns Mühle eröffnet
Mit großem "Auflauf" und viel Tamtam wurde gestern die Geschäftsstelle der Ostseefjord Schlei GmbH in der städtischen Mühle "Amanda" eröffnet. Das wäre an sich ein guter Tag für Kappelns Tourismus, wenn da nicht die z. Z. unlösbaren Probleme mit einer Zusammenarbeit mit dem Touristikverein Kappeln wären. Die Eröffnungszeremonie gaukelt uns ein Bild eines erfolgreichen Tourismus und gelungenen Managements vor. Dieses Bild verfälscht aufs Gröbste die Situation einer unvollkommenen und völlig unzureichenden Unterkunftsvermittlung aus der OFS-Zentrale in Kappeln. Das Gastgeberverzeichnis der OFS erfasst nur einen Bruchteil der Unterkünfte in Kappeln, während der aus der Mühle verbannte Touristikverein den Unterkunftsmarkt in Kappeln und naher Umgebung beherrscht. Der Verein ist auch entschlossen, gemeinsam mit dem Geltinger Tourstikverein die Unterkunftsvermarktung modern, effektiv und unabhängig zu betreiben. Wir erinnern uns: Die Touristikvereine Kappeln und Gelting wurden im November aus der OFS `rausgeworfen.
Wenn wir dieses Thema in dieser Intensität behandeln und immer wieder in den Vordergrund stellen, dann wollen wir damit deutlich machen, dass die Geschäftspolitik der OFS mit unmissverständlicher Unterstützung der Kappelner CDU/SPD-Politik und des Wirtschaftskreises Pro Kappeln den wirtschaftlichen Interessen der Stadt Kappeln schadet. Rechthaberei und mangelnder "diplomatischer" Einsatz sowie fehlende Weitsicht der städtischen Vertreter im Aufsichtsrat der OFS und schlechtes Management der Geschäftsführung der OFS haben zu diesem desaströsen Ergebnis geführt. Damit dürfen wir uns nicht abfinden; denn dann werden wir über Jahre einen zerrissenen Tourismusmarkt in Kappeln haben, der im regionalen Verbund (OFS!) seine Wettbewerbsfähigkeit und Leuchtkraft verliert. Dieses zu verhindern ist Pflicht der Stadtpolitik und insbesondere der von ihr entsandten Mitglieder im Aufsichtsrat der OFS.
Um aus dieser verfahrenen Situation herauszufinden, bedarf es u. E. jetzt eines kühlen Kopfes auf allen Seiten und einer objektiven Meinungsbildung, frei von Ressentiments und Rechthaberei. Helfen hierbei kann nur ein professionelles und sachkundiges Beratungsmanagement, das sehr genau mit der Kappelner Problematik vertraut ist. Einige Verahrensbeteiligte können sich erinnern, dass das Management der Marktforschungsgesellschaft M & T, das 2009 das vorbereitende Tourismusgutachten für Kappeln erstellt hat, sich anbot, bei der Umsetzung zu helfen. Schon damals wiesen die Gutachter darauf hin, dass die künftige Zusammenarbeit zwischen Verein und LTO die sensible Schnittstelle überhaupt wäre. Und da haben sie völlig Recht gehabt.
Warum also greifen die gescheiterten Verhandlungspartner von OFS und Verein gemeinsam mit der Stadt Kappeln dieses Angebot nicht auf und verhandeln es. Nach unserer Einschätzung böte sich so die sehr große Chance, zu einer Übereinkunft zu gelangen. Eine nur politische Behandlung dieser Problematik hat sich als völlig unzureichend erwiesen. Allein die Feststellung des OFS-Aufsichtratsmitgliedes und Stadtvertreters der CDU, Horst Trauzettel, gegenüber Vermietern, "mit dieser Situation müssen Sie leben", zeigt, dass sich auf dem politischen Feld für absehbare Zeit nichts Positives bewegen wird. Die Aufnahme von Verhandlungen zwischen OFS und Touristikverein unter der Führung von M & T -Profis verspricht u. E. große Erfolgsaussichten. Das wäre gut angelegtes Geld! Allein den Touristikern die "gelbe Karte" zu zeigen und zur Tagesordnung überzugehen, genügt -wie wir sehen- nicht.
Kappeln, 5. 12. 11
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Die Art und Weise wie die Einwohnerfragestunde im Hauptausschuss am 21. 11. 11 abgehandelt wurde, macht den Unmut der anwesenden zahlreichen Vermieterinnen und Vermieter verständlich. Nicht nur, dass mit Zitierung der Geschäftsordnung die Fragestunde "abgewürgt" wurde, auch Inhalt und Stil der Antworten waren nicht geeignet, Verständnis für die getroffenen Entscheidungen aufzubringen. Die Vermieter mussten zur Kenntnis nehmen, dass ihnen als werbende Mitglieder des Touristikvereines Kappeln die Tür zum städtischen Touristzentrum in der Mühle verschlossen bleibt. Ihre Forderung, dass die Stadt sich für alle Vermieter und Bürger einsetzen müsse, verhallte ungehört bei der CDU/SPD-Mehrheit im Ausschuss. Direktiv wurde ihnen mitgeteilt, dass sie mit der Entscheidung des Ausschlusses leben müssten.
Zum Thema KONKURRENZ:
Die CDU/SPD-Mehrheit mischt sich unzulässig in den privatwirtschaftlichen Wettbewerb ein und vergisst offensichtlch ihren Auftrag, der Allgemeinheit zu dienen. Einseitig werden die Interessen der OFS vertreten, insbesondere durch die von der Stadtvertretung entsandten Aufsichtsratsmitglieder. Die wirtschaftlichen Interessen der Stadt bleiben weitgehend auf der Strecke. Das Vermietungsangebot der OFS ist absolut unzureichend, während das gewachsene Angebot des Vereines umfassend ist. Es schadet den Interessen der Stadt und verstößt u. E. auch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn eine zweckgerichtete städtische Einrichtung (öffentliches Eigentum) dem Zweckverein vorenthalten wird. Und was heißt eigentlich "Konkurrenzangebot"? Vermarktet werden sollen Unterkünfte unterschiedlicher Ausstattung in der Stadt Kappeln und näheren Umgebung. Die Beschränkung auf die wenigen Angebote der OFS würde den Gästen die zahlreichen Unterkünfte des Vereines vorenthalten, so dass diese dann außerhalb Kappelns ihren Urlaub buchen, Eine "Testbuchung" vor einigen Tagen hat diesen Zustand bestätigt. Es sollte auch im Interesse der OFS liegen, einen lebhaften Buchungsverkehr zu erfahren, da hieran auch andere Angebotsleistungen gebunden sind. Andererseits spräche das auch gegen den von der Stadt bezahlten Personalstand in der Mühle. Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass die OFS mit Unterstützung der Mehrheits-Fraktionen den Touristikverein soweit in die Enge treibt und ihm das Wasser abgräbt, dass seine Mitglieder total verunsichert und demotiviert werden. Vergessen wir nicht, dass es die Mitglieder des Touristikvereines sind, die ehrenamtlich die Aufgaben und Veranstaltungen der Gästebetreuung vor Ort wahrnehmen. Die Geschäftsführerin der OFS, Anke Lüneburg, erklärte vor dem Wirtschaftskreis Pro Kappeln, dass die OFS diese Aufgaben gar nicht durchführen könne und auch nicht wolle. Das sagt doch alles, nur nicht, dass sie entgegen allen Beteuerungen ehrlich gewillt ist, partnerschaftlich mit dem Verein zusammenzuarbeiten.
Der Vorsitzende des Wirtschaftskreises Pro Kappeln, Stefan Lenz, schloss seine kritischen Ausführungen zur Tourismussituation in Kappeln vieldeutig mit dem Zeigen der "Gelben Karte". Auf der gestrigen Versammlung nahm die Diskussion um den Tourismus einen breiten Raum ein. Es wurde kein Verständnis für die festgefahrene Situation gezeigt. Die handelnden Personen der OFS und des Vereines wurden aufgefordert, sich erneut zusammenzusetzen, um eine Übereinstimmung zu erzielen. Der unerklärliche und zugespitzte Streit solle hinter der Notwendigkeit einer allumfänglichen Vermarktung der touristischen Angebote der Stadt zurückstehen. Die Befürchtung wurde laut, dass der harte Streit und die damit verbundene Verselbständigung und Zuwendung zum Geltinger Verein über Jahre andauern und dem wirtschaftlichen Gesamtergebnis schaden wird.
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Der Blattschuss?
CDU/SPD Antrag bricht endgültig mit dem Touristikverein Kappeln Schlei/Ostsee
Tourismussituation in Kappeln nimmt groteske Züge an
Zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 21. 11. 2011 haben die Fraktionen von CDU und SPD zum Dienstleistungsvertrag (Anm.: Betrieb der TI in der Mühle) mit der OFS folgenden gemeinsamen Antrag gestellt:
„Der Text in § 2 Abs. 1 Buchst. J ist um folgenden Satz zu ergänzen: - Ausgeschlossen sind Produkte, die in Konkurrenz zu Druckerzeugnissen stehen, mit denen die Gesellschaft direkte Einnahmen erzielt.“
Unterschrieben ist der Antrag von den Fraktionsvorsitzenden, ihres Zeichens von der Stadt entsandte Mitglieder im Aufsichtsrat der OFS. Zur Begründung führen die Antragsteller an, künftig Fehlinterpretationen des Inhalts des Vertrages auszuschließen. Es stellt sich aber die Frage, welche Konkurrenz ausgeschlossen werden soll. Natürlich ist das Gastgeberverzeichnis des Touristikvereines gemeint. Zur Erinnerung: Die OFS verfügt nur über eine geringe Anzahl von Kappelner Quartieren, der Verein hingegen verwaltet das Hauptkontingent von fast 300 Unterkünften. Insofern ist eine Konkurrenzsituation nur sehr schwer zu erkennen. Konkurrenz (die ausgeschlossen werden soll) ist nur gegeben, wenn dasselbe Produkt (Unterkunft) beworben wird. Aber das soll nur eine Randbemerkung sein, allenfalls ein Hinweis auf die schon krampfhaften Bemühungen, dem Touristikverein „das Wasser abzugraben“. Sollte nicht im letzten Augenblick Vernunftdenken einkehren, ist damit zu rechnen, dass sich für diesen obskuren Antrag eine Mehrheit im Hauptausschuss ergibt. Das stünde allerdings im Widerspruch zu den Beteuerungen im Ausschuss für Wirtschaft und Touristik am 9. 11. 11, „die Tür solle nicht völlig geschlossen werden“. Wie gehabt: Lippenbekentnnisse. Mit der Antragsannahme würde für viele Jahre die Tür für eine einheitliche Unterkunftsvermittlung in Kappeln und Umgebung zugeschlagen werden.
Am Ende bleibt festzustellen, dass die Mehrheitspolitik aus CDU und SPD dazu beitragen will, den Touristikverein Kappeln mit seinen fast 400 Mitgliedern offensichtlich in die Knie bis zur Aufgabe zwingen will. Das ist schlechte Politik, die von der LWG nicht mitgetragen wird. Wir fühlen uns dem Touristikverein, seinen vielen Mitgliedern und seinen Verdiensten sowie seiner fachlichen Leistungsfähigkeit gegenüber zum Respekt verpflichtet. Wir sind heute überzeugt, dass die Rückkehr zur Verwaltung und Bewirtschaftung aller Kappelner Unterkünfte in die Hände des Vereines und der Stadtverwaltung (zahlt ohnehin Mühle und Personal!) der beste Weg zu einer Lösung wäre, wenn nicht schnell eine geschäftliche Übereinkunft zwischen OFS und Touristikverein erzielt wird. Daran sollte sich im möglichen weiteren Verlauf die Politik nicht beteiligen. Das lokale Marketing und die Regionalwerbung könnten bei Nachweis guter und erfolgreicher Arbeit von der OFS – wie übrigens von jeder anderen Fachagentur - wahrgenommen werden. Diese Entscheidung würde jedoch Mut und Einsicht in vergangene Fehleinschätzungen erfordern. Der CDU/SPD-Antrag lässt dieses nicht erkennen! Aber vielleicht erkennt die OFS ja doch noch emotionslos, dass der dauerhafte Verzicht auf die Verfügbarkeit eines bedeutenden touristischen Marktes wie Kappeln den Geschäftsinteressen schadet.
Kappeln, 16. 11. 11
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Schwarz auf weiss berichtet:

Kommentar :
Der Abdruck des ganzen Artikels erübrigt sich. Die Begründungen der Mehrheitsfraktionen CDU/SPD erschöpften sich in rückwärts gewandten Betrachtungen, Rechtfertigungen und z. T. personifzierten Schuldzuweisungen. Es fehlte immer wieder der Hinweis auf die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs für unsere Stadt. Es fehlt der Blick auf die Pflichtaufgabe der Stadtpolitik, nämlich alle Ressourcen zu erschließen, die der Fremdenverkehrswirtschaft zu Gute kommen. Statt dessen will die Mehrheit künftig auf die Mitarbeit des großen und leistungsstarken Touristikvereines in Kappeln verzichten und nimmt in Kauf, dass Unterkunftssuchende in der TI-Mühle nicht über alle in Kappeln freie und verfügbare Quartiere informiert werden. Nicht einmal das Gastgeberzeichnis des TK mit fast 300 ausgewiesenen Unterkünften wird ausgelegt! Diesen Leistungsstand hat die OFS in Kappeln bei Weitem nicht erreicht. Eine gegenseitige Respektierung (die Politik eingeschlossen) würde die Chancen mittelfristig erneuern, die Stärken der OFS und des Vereines unter Verzicht auf Eitelkeiten und sachfremdes Beharrungsvermögen zusammenzuführen. Die Zementierung der Situation lässt aber eher einen robusten und zerstörerischen Konkurrenzkampf auf dem Rücken der Gäste und Unterkunftsanbieter erwarten.
Kappeln, 15. 11. 2011
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Zum Thema: Touristikvereine Kappeln und Gelting ausgebremst:

Diese Zahlen besagen Vieles:
- Die OFS hängt am Tropf der Gesellschafter, insbesondere der Städte Kappeln und Schleswig sowie der Region Gelting;
- Kappeln zahlt jährlich Betriebsmittel in Höhe von 56.000 €;
- Darüber hinaus erhält die OFS städtische Mittel von z. Z. jährlich ca. 60.000, darin enthalten nur 30.000 € Marketingmittel;
- Die Stadt Kappeln trägt zugunsten der OFS die Aufwendungen und Kosten für die Touristinformation (Mühle) in Höhe von z. Z. 151.200 €, darin enthalten sogar die Personalkosten in Höhe von 132.900 €.
Frage: Wann erwirtschaftet die OFS wie jeder Gewerbebetrieb Erträge, die sie unabhängig von der dominierenden Unterstützung der öffentlichen Hand machen? Jede andere private Werbe- und Dienstleistungsagentur arbeitet so!
Zusatzfragen: Wie kann es sich die OFS leisten, bei einem defizitären Haushalt dieTrägervereine der ertragreichsten Region Kappeln/Gelting aus der Gesellschaft auszuschließen? Gibt es Zugeständnisse der Kommunalpolitik, (in Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung) dass ein ggf. wachsendes Defizit durch Steuergelder aufgefangen wird?
(S. auch weitere Beiträge hier und auf Tagesordnung/Kommentare/Berichte/Aktuelles).
Kappeln, 14. 11. 11
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